Wie Configuriert man WINUAE?VORWORT: Für alle die nicht Wissen, was AMIGA heißt: FREUNDIN Was sollte vorhanden sein? Ein PC mit mind. 450 MHz, 64 MB Speicher, Soundkarte Stereo 16bit, Grafikkarte 3D 16 MB, Directx 8, Windows 98, oder besser. Diese Angaben beziehen sich natürlich auf die Mindestkonfiguration, um mit der Amiga-Emulation arbeiten zu können (kleinere Emulationsfehler können dabei dennoch auftreten - Musik spielt nicht richtig ab, oder die Grafik wird nicht korrekt angezeigt, bzw. wird nicht syncron wiedergegeben). Hier gilt jedoch, je höher der PC aufgerüstet ist, desto besser ist auch die Emulation. Leider kann man auch damit keine 100%ige Funktionalität der Amiga-Emulation garantieren. Um den Amiga überhaupt emulieren zu können, benötigt man WINUAE (bzw. Fellow), ein Kickrom Image File und die dazu passende Workbench. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Kickstart-ROM-Images, die Workbench, sowie sämtliche Software Copyrights unterliegen und die Benutzung der Emulation nur erlaubt ist, wenn man sich im Besitz der entsprechenden Originale befindet. Besonders die Kickstart- und Workbench-Versionen sind schwer im Internet zu erhalten, da das Anbieten strengstens von Seiten Cloanto (Inhaber der Copyrights) untersagt ist. Das sollte jedoch niemanden davon ausschliessen, den Amiga auf seinem PC zu emulieren zu können. Zum einen gibt es die Möglichkeit, falls man im Besitz eines Amigas ist, die Kickstart-Files mit Tools aus dem Aminet auszulesen. Andererseits kann man diese auch käuflich erwerben, indem man sich die Amiga-Forever-CD von Cloanto kauft (gibt es z.B. auch bei Vesalia). Grundsätzlich unterscheidet man 2, bzw. 3 verschiedene Arten der Benutzung von Amiga-Software im Emulator. Als erstes wäre hier die Benutzung von ADFs (Amiga Disk Files - also Abbilder von Amiga-Disketten) zu nennen, wofür eine Verwendung von Kickstart-ROM 1.3 bei älteren Spiele zu empfehlen wäre. Zum Anderen wäre die Harddisk-Emulation (also virtuelle Amiga-Festplatten) zu erwähnen, welche am Besten mit Kick/WB 3.x genutzt werden sollte. Die Harddisk-Emulation unterscheidet sich zudem in der Verwendung eines speziellen Windows-Ordners, bzw. der Verwendung eines s.g. Hardfiles (HDF - Abbild einer Amiga-Festplatte). Letztere ist der anderen jedoch vorzuziehen, da unter einigen Windows-Betriebssystemversionen (2000, XP, NT) Probleme mit Systemdateien auftreten können. In der folgenden Tabelle kann man Informationen zu einzelnen Amiga Modellen (in der originalen Auslieferung, bzw. erweitert) einsehen, die für die Einstellung des Emulators wichtig sein könnten.
Mit den folgenden Tips wird ein Amiga mit einem Diskettenlaufwerk und einer Festplatte emuliert. Hier werden Beispiele für einen Amiga500 und 4000 vorgestellt. Natürlich kann auch nach beliebenden AMIGA einstellen. Es sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Aber bedenke: Die Hardware vom Real-Amiga sollte trotzdem nach möglichkeit nicht von den einstellbaren Werten her übertrieben werden! Für jegliche Art von Schäden an Hardware und Software übernehme Ich keinerlei Haftung. Alles macht Ihr auf eigene Gefahr. Noch eine kleine Anmerkung: Workbench heißt zu Deutsch Arbeitsoberfläche. Diese ist der Windowsoberfläche (Desktop) sehr ähnlich. |